Zwei Tassen Kaffee stehen auf einem Holztisch. Dekoratives Bild für den Text: 3 Schritte für einen gesunden Umgang mit deinen Emotionen.

Ein gesunder Umgang mit den eigenen Emotionen ist ein bisschen wie Flirten: Am Anfang wird beobachtet, dann folgt im Idealfall eine Einladung und schließlich kommt man ins Gespräch … Flirten will gelernt sein und das selbe gilt fürs Fühlen. Die folgenden drei Schritte unterstützen dich dabei, bewusster mit deinen Gefühlen umzugehen.

1. Beobachten

Beobachte deine Emotionen, indem du immer mal wieder im Lauf des Tages in dich hineinspürst: Wie geht’s mir eigentlich gerade? Oft lenken wir uns bewusst oder unbewusst von unserem Befinden ab und verlieren so auf Dauer den Kontakt zu unserer Innenwelt. Das kann so weit führen, dass wir emotional abstumpfen, kaum noch Freude empfinden oder uns häufig unwohl fühlen, ohne genau zu wissen, warum. Um von innen heraus Lebensfreude und andere positive Emotionen empfinden zu können, ist es wichtig, die gesamte Gefühlspalette wahrzunehmen, dazu gehören auch die unangenehmen und unerwünschten Emotionen.

2. Einladen

Hast du ein Gefühl in dir gefunden, lade es dazu ein, sich zu zeigen. Das geht in unserer Gesellschaft natürlich nicht immer und überall. Nimm dir daher bewusst den Raum dafür, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt. Gefühle gehen nicht weg, wenn du sie ignorierst, unterdrückst oder gegen sie ankämpfst. Im Gegenteil. Ungefühlte Emotionen wirken sich früher oder später negativ auf dein Wohlbefinden aus und können sogar (Mit-)Auslöser von Krankheiten sein. Wenn du eine Emotion hingegen annimmst und ihr Gelegenheit gibst, sich im Körper zu äußern, löst sie sich auf natürliche Weise auf.

3. Befragen

Jede Emotion hat ihre Daseinsberechtigung und trägt eine Botschaft in sich. Frage sie, was sie dir mitteilen möchte. Welches Bedürfnis verbirgt sich hinter ihr? Was könntest du jetzt tun, damit es dir besser geht? Was solltest du an deiner Situation verändern? Vor allem, wenn sich ein bestimmtes Gefühl immer wieder bei dir einschleicht, weist das darauf hin, dass du aufmerksam und aktiv werden solltest. Nur, wer seine Bedürfnisse achtet und nach ihnen handelt, kann glücklich sein.

Fazit: Deine Emotionen sind immer für und nicht gegen dich, auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt. Wenn du sie umarmst, können sie dir ein wertvoller Lebensberater sein.

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