Mentale Stärke trainieren

Mentale Stärke ist kein angeborenes Talent, sondern entwickelt sich – mit den Herausforderungen, die das Leben an uns stellt, oder durch das Erlernen bestimmter Übungen und Denkweisen. In diesem Artikel stelle ich dir 5 Übungen vor, mit denen du deine mentale Stärke trainieren kannst.

Spitzensportler:innen und Top-Führungskräfte nutzen schon lange mentales Training, um Herausforderungen zu meistern und Ziele zu erreichen. Dieselben Prinzipien sind auch im beruflichen und privaten Alltag hilfreich – was immer es ist, was du gerne zum Positiven verändern möchtest. 

Insbesondere Ziele, an denen du bislang gescheitert bist, sind für mentales Training geeignet. Denn Mentaltraining geht tief: Es bezieht die Kräfte des Unterbewusstseins mit ein und betrachtet mögliche innere Blockaden, von denen du bislang vielleicht noch nichts weißt. Das Unterbewusstsein steuert zu 90 Prozent unser tägliches Denken, Fühlen und Handeln steuert – daher ist es ein erfolgsentscheidender Faktor. 

5 Übungen für deine mentale Stärke 

1. Fokussiere dich. 

In einer Welt, in der täglich unzählige Informationen auf uns einprasseln, bleibt der Fokus für das Wesentliche oft auf der Strecke. Wenn du ein Ziel verfolgst, musst du Ablenkungen minimieren und deine Aufmerksamkeit bewusst auf das ausrichten, was dir wirklich wichtig ist. Je fokussierter du bist, umso mehr Energie hast du für dein Ziel. Du nimmst eher Chancen und Lösungen wahr und erhältst Ideen, die dich voranbringen. Meditation ist eine wissenschaftlich erwiesene Methode, die dir hilft, deine Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und klarer zu denken. Bereits fünf bis zehn Minuten tägliches Meditieren können eine große Wirkung haben. (Vielleicht interessiert dich dazu dieser Blogartikel: 6 falsche Annahmen über Meditationen.)

2. Visualisiere dein Ziel.

Die Visualisierung positiver innerer Bilder stärkt deinen Glauben an dein Ziel und trainiert deine Fähigkeiten. Denn ob etwas in der Realität oder “nur” in unserer Vorstellung passiert, macht für das Gehirn keinen Unterschied: Bei beidem werden ähnliche Areale im Gehirn aktiviert, wie Forschungen von Sport- und Neurowissenschaftlern zeigen. Darüber hinaus erzeugen innere Bilder positive Emotionen, die du brauchst, um motiviert zu bleiben. Je mehr positive Emotionen du mit einem Wunsch verknüpfst, umso wahrscheinlicher ist es, dass du es in die Realität umsetzen wirst.

3. Nutze positive Autosuggestion.

Was wir uns immer wieder aufs Neue sagen, sei es in Gedanken oder Worten, wird mit der Zeit in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Das hat einen einfachen Grund: Unser Gehirn möchte nicht jedes Mal aufs Neue nachdenken müssen und automatisiert deshalb gerne so viel wie möglich. Wir alle nutzen Autosuggestion (zu deutsch so viel wie: Selbstbeeinflussung) bereits jetzt jeden Tag: über unsere Gedanken und inneren Selbstgespräche. Die entscheidende Frage ist nur, wie du mit dir sprichst: eher unterstützend und zielführend? Oder eher kritisch und destruktiv? Falls Letzteres, kannst du mit passgenauen, positiven Gedanken und Worten ein gesundes Gegengewicht setzen.

4. Lenke deine Gedanken. 

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir immer wieder in negative Gedanken zurückfallen, die uns zweifeln und ängstlich werden lassen. Wegen ihnen verharren wir häufig lieber in unserer Komfortzone statt mutig eine Herausforderung anzunehmen. Oft entsteht der Wunsch, solche störenden Gedanken oder Gefühle “weghaben” oder “ausschalten” zu wollen. Wer das schon einmal versucht hat, weiß, dass es nicht möglich ist. Die Lösung ist, Abstand von den eigenen Gedanken zu nehmen und sie in eine positive Richtung zu lenken. Dadurch wird das Negative ganz automatisch kleiner und verliert an Kraft.

5. Identifiziere deine Hindernisse und Blockaden. 

Nur, wenn du weißt, welche Hindernisse und Blockaden dich bislang davon abhalten, dein Ziel zu erreichen, kannst du sie verändern und lösen. Dort, wo deine bisherigen Grenzen liegen – äußerlich, mental und emotional –, sind deine persönlichen Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um über dich hinauszuwachsen. Deshalb: Was immer sich dir in den Weg stellt, geh nicht gleich in die Abwehr, sondern nimm eine neugierige Haltung ein und heiße es willkommen. Untersuche genau, was hier gerade passiert, und nutze es für dich. 

Mentale Stärke trainieren – ein individuelles Thema 

Mit diesen Übungen kennst du fünf wichtige Bausteine für das Trainieren mentaler Stärke. Doch gleichzeitig lässt sich Mentaltraining nicht in ein Schema F packen. Dafür sind die Ausgangssituationen der Menschen, ihre Ziele sowie die Herausforderungen, die auf dem Weg aufkommen, viel zu verschieden. Was Person A mental stark macht, ist für Person B kein Thema. Und andersherum.

Ich begleite dich gerne individuell dabei, herauszufinden, was mentale Stärke für dich bedeutet: Was bereits jetzt in dir steckt und was darüber hinaus für dich möglich ist. 

Willst du endlich … 

  • herausfinden, was du wirklich willst?
  • dein Leben so ausrichten, dass es voll und ganz dir entspricht?
  • 100 Prozent an dich selbst glauben und über dich hinauswachsen?
 

Als Mentaltrainerin und Coach begleite ich dich zu Klarheit und mentaler Stärke. Weg von Selbstzweifeln, Ängsten und dem Gefühl, nur noch zu funktionieren, hin zu einem Leben, das sich 100 Prozent stimmig anfühlt – yes!

Falls du ein leises oder lautes “Ja” in dir spürst, lass uns gerne darüber sprechen. Reserviere dir dein Klarheitsgespräch – kostenfrei und unverbindlich. Ich freue mich auf dich!

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