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Affirmationen sind bestärkende Sätze, die du durch Wiederholung mehr und mehr verinnerlichst. Sie unterstützen dich dabei, dein volles Potenzial zu leben, und helfen dir durch herausfordernde Zeiten. Auf lange Sicht kannst du dir mithilfe von Affirmationen neue, positive Überzeugungen über dich und die Welt aneignen. In diesem Artikel erfährst du, wie Affirmationen wirken und erhältst wertvolle Tipps, wie du sie in deinem Alltag nutzen kannst.

Wir alle tragen Annahmen und Überzeugungen uns, die häufig in frühen Kindesjahren geprägt wurden. In Interaktion mit unseren Eltern, Lehrer/innen oder Mitschüler/innen haben wir Erfahrungen gemacht, aus denen wir Schlussfolgerungen über uns und das Leben gezogen haben. 

Wie entsteht ein Glaubenssatz?

Zum Beispiel: Hast du von deinen Eltern ausschließlich dann ein Lob erhalten, wenn du sehr gute Noten nach Hause gebracht hast, hast du möglicherweise gelernt und verinnerlicht: „Ich muss Erfolg haben, um Anerkennung zu bekommen.“ Deswegen ist beruflicher Erfolg heute dein alleiniger Maßstab für dein Selbstwertgefühl. Du glaubst, stetig 120 Prozent Leistung abliefern zu müssen, um gut genug zu sein. Auf lange Sicht spürst du die negativen Auswirkungen dieser Überzeugung: Deine Gesundheit sowie dein soziales Umfeld leiden, da du andauernd erschöpft bist und selten Zeit für andere hast. Doch dein Verhaltensmuster zu ändern, fällt dir schwer – denn es handelt sich um einen handfesten Glaubenssatz. 

Ein Glaubenssatz – ob positiv oder negativ – entsteht, indem du in deinem Leben wiederholt Erfahrungen machst, die deine Schlussfolgerung aus der Vergangenheit bestätigen. Positive Glaubenssätze bringen dich voran und sind ein großer Motivator, um deine Ziele zu erreichen. Negative Glaubenssätze wirken sich hinderlich aus und stehen deinem Potenzial im Weg, sei es im Alltag oder in besonders herausfordernden Zeiten. Man nennt sie deshalb auch limitierende Glaubenssätze. 

Wie wirken Affirmationen?

Affirmationen drehen den Spieß herum: Sie sind kurze, positive Wunsch-Glaubenssätze. Im genannten Beispiel etwa: „Ich bin gut und wertvoll, so wie ich bin“, „Ich darf mir jederzeit Pausen nehmen“ oder „Ich bin schon jetzt ein voller Erfolg“. Auch in allen anderen Lebensbereichen lassen sich geeignete Affirmationen finden. 

Wenn du deine Affirmationen täglich einübst, kannst du deine limitierenden Glaubenssätze abmindern, indem du stattdessen neue, förderliche Überzeugungen entwickelst. Beim Lesen, Sprechen oder Schreiben von Affirmationen lenkst du deinen Fokus immer wieder auf das gewünschte Denkmuster, was die entsprechenden Nervenbahnen in deinem Gehirn stärkt. Das menschliche Gehirn hat die Fähigkeit, sich zu verändern – bis ins hohe Erwachsenenalter. Diese Fähigkeit, die sogenannte Neuroplastizität, macht sich die Affirmationstechnik zunutze. 

Wir Menschen affirmieren bereits ohne jegliches Zutun den Großteil des Tages – auf negative Weise. Wenn wir unseren Gedanken freien Lauf lassen, tendieren sie naturgemäß dazu, sich auf Gefahren und Probleme zu fokussieren. Wir führen häufig dekonstruktive Selbstgespräche, haben wiederkehrende Sorgen, Zweifel oder Ängste … Affirmationen setzten hier ein positives Gegengewicht, das sich förderlich auf das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit auswirkt.  

Neue Erfahrungen erschaffen neue Glaubenssätze 

Bei der Formulierung von Affirmationen sind drei Punkte wichtig, zu beachten: 

  1. Du Affirmation sollte positiv formuliert sein. Verneinungen wie „nicht“ oder „kein“ nimmt das Unterbewusstsein nicht an. 
  2. Die Affirmation sollte realistisch sein, andernfalls lehnt der Verstand sie ab. Hilfreich sind hier zunehmende Formulierungen wie „Ich bin mehr und mehr voller Selbstvertrauen“ oder „Ich meistere all meine Herausforderungen – jeden Tag ein bisschen besser“. 
  3. Die Affirmation sollte den Nagel auf den Kopf treffen: Formuliere sie so, wie es sich für dich persönlich am besten anfühlt. 

Schreibe deine Affirmation(en) täglich in ein Notizbuch oder sprich sie laut aus. Zusätzlich kannst du sie in Form von Notizzetteln an verschiedene Stellen in deiner Wohnung, zum Beispiel an den Badezimmerspiegel, hängen. Nutze deine Vorstellungskraft, um die Aussagen zu fühlen. 

Bereits nach kurzer Zeit können Affirmationen eine spürbar positive Wirkung entfalten. Doch um nachhaltig positive Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu erlernen, braucht es unausweichlich eins: Erfahrungen. Lernen ist die Reaktion unseres Gehirns auf Erfahrungen. Scheue dich daher nicht vor Situationen, in denen du deine Affirmation praktisch anwenden und einen Erfolg erleben kannst – möge er auch noch so klein sein. Genau hier geschieht die Magie. So führen viele kleinen Schritte zu großen Veränderungen. 

Inspiration gesucht? Hier sind ein paar Beispiele für Affirmationen: 

  • Ich wachse an meinen Herausforderungen. 
  • Ich bin stark und mutig. 
  • Ich bin sicher und zu jeder Zeit beschützt. 
  • Ich erreiche meine Ziele mit Leichtigkeit – Schritt für Schritt. 
  • Das Glück steht auf meiner Seite. 
  • Ich vertraue auf meine Fähigkeiten. 
  • Das Leben meint es gut mit mir. 
  • Ich wähle meine Gefühle. 
  • Meine Bedürfnisse stehen an oberster Stelle. 
  • Ich sorge gut für meine Gesundheit.
  • Ich bin voller Liebe für mich und andere – jeden Tag ein bisschen mehr. 
  • Ich verdiene eine erfüllte Beziehung. 

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